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Notizen aus der TÜRKEI

Türkei
von Dorin Brennecke
erstellt am
10.06.2015

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Notizen aus der TÜRKEI

Stationen der Rundreise:
  • Avanos
  • Göreme
  • Ürgüp
  • Nevsehir

ENTDECKUNGEN IN KAPPADOKIEN & ISTANBUL

Wir fliegen! Wir schweben hinweg über Kappadokien, einer Landschaft in Zentral-Anatolien. Zerklüftete Täler, in die Feen in mystischer Zeit hunderte, ja tausende Kamine gezaubert haben. Die meisten strecken sich - hellen Kleckerburgen gleich - ungestüm in den Himmel, andere tragen neckisch ein andersfarbiges Hütchen. Breite Bergrücken ragen aus der Ebene auf. Haben sie Grassoden und Erde verloren, sieht man Schicht um Schicht, aus denen sie gebaut sind, mal weißlich, mal grau, mal rötlich. Strahlt die Sonne sie an, geben sie das Licht vielfarbig zurück.

Menschen haben früh gesiedelt in Ebene und Tälern. Alle zogen sie hier durch: Hethiter, Lyder, Phryger, Meder, Griechen, Römer, Seldschuken, Osmanen. Die, die blieben, haben sich den weichen Stein nutzbar gemacht, ausgehöhlt, sich eine Heimstatt und auch Zuflucht geschaffen. Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts hinein waren sie bewohnt, die Höhlen, oft maskiert durch eine vorgesetzte Haus-Fassade. Dann wurde der Fels so brüchig, dass er zuweilen einstürzte und die Bewohner unter sich begrub. Da half auch Fatimas schützende Hand nicht mehr.

Geblieben sind die Reste dieser Städte, gähnende dunkle Löcher in den unteren Schichten. Man meint noch Feuerstellen, Bänke und Altäre zu erahnen. Surreal muten einzelne Felswände an, deren offene Augen den Blick auf die dahinter liegende Landschaft freigeben.

Geblieben sind auch die ausgemalten Höhlenkirchen, so in Göreme, die Zeugnis ablegen von früher Frömmigkeit und geistiger Versenkung. Doch sollen die Mönche am Leben der Landbewohner teilgenommen, ihnen beigestanden haben. Heute erheben sich neben Tälern und Höhlen Bauwerke der Neuzeit, an den Städtchen hängen mehrgeschossige Neubauten. Menschen müssen wohnen.

Und nun fliegen wir über diese Landschaft voller Wunder. Früh am Morgen, in der Dämmerung, sind Dutzende bunte Ballons aufgestiegen, der Himmel ist voll von ihnen. Anfangs noch meint man die Felsen zu schrammen, sie greifen zu können bei ruhiger Fahrt. Später geht es immer höher hinauf, in das Weißblau des Himmels hinein, der Sonne entgegen, die sich über die Berggipfel geschoben hat. Ganz hinten sind im Dunst die fast 4.000 Meter hohen Vulkane zu erahnen, die diese Landschaft - zürnenden Göttern gleich - vor Urzeiten erschaffen haben. Glühende Fluten, geboren im Feuer und Donner gewaltiger Eruptionen, erstarrten in der weiten Ebene. Wind, Hitze und Kälte taten ein Übriges: Täler öffneten sich, das Gestein wurde geschmirgelt und zurechtgeschliffen, bis nur noch diese seltsamen Formen übrig blieben.

Eigentlich sollte es im Juni in der Türkei schon ziemlich warm sein, blendend die Sonne, gleißend das Licht, heißer Atem, der durch das Land wabert. Doch es ist seltsam kühl in Kappadokien, an den Nachmittagen regnet es, zuweilen entladen sich Gewitter. Mir ist es nur recht: die Temperaturen machen die kleinen Wanderungen angenehm, der Mohn steht noch rot vor den weißen Tuffstein-Formationen, andere Blüten tüpfeln die Ebene blau, gelb und violett.

Zwei Tage später empfängt uns auch Istanbul im Regen. Byzanz, Konstantinopel, Istanbul: diese Schöne hat viele Namen, verwoben sind hier - wie in den verschlüsselten Ornamenten eines wertvollen Teppichs - Geschichten aus alten Zeiten und Erzählungen der Gegenwart. Zum Mittag sitzen wir geschützt in einem netten Restaurant unter der Galata Brücke, die sich über das Goldene Horn spannt. Die faszinierende Silhouette aus Topkapi Palast, Hagia Sophia, Blauer Moschee und Süleymaniye verschwindet immer wieder im Nebel. Plötzlich ein ohrenbetäubender Knall, eine feurige Schneeflocke zerspringt direkt über den Wassern des Bosporus.

Istanbul: In der Altstadt künden zyklopische Mauern, das Hippodrom mit Schlangensäule und Obelisk, die Zisterne, zahllose Moscheen mit ihren in den Himmel wachsenden Minaretten, Holzhäuser und der Palast der Osmanen von einstiger Größe. Die Hagia Sophia, die "Heilige Weisheit", das letzte große Bauwerk der Spätantike - einst byzantinische Kirche, dann Moschee, heute Museum - ist Stein gewordene Geschichte.

Istanbul: eine quirlige, lebendige Stadt. Märkte. Restaurants auf Hausdächern mit Blick auf den Bosporus. Dort Fischerboote, Fähren, Tanker. Paläste und Villen an den Ufern. Straßenverkäufer. Geschäftsleute. In Beyoglu reiht sich Lokal an Lokal, in der Nacht Musik: traditionelle Weisen neben türkisch-arabischem Rock und Techno. Junge Frauen und Männer in Partystimmung, eine Atmosphäre wie in Berlin. Der Taksim-Platz und meine Erinnerung an die Bilder von Aufruhr in den Medien. Das Gefühl, viel zu wenig zu verstehen von diesem Land, nicht nur, weil ich seine Sprache nicht spreche. Verschleierung und langes offenes Haar. Orient und Okzident, Tradition und Moderne, was auch immer das heißen mag... Es gibt keine einfachen Antworten.

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Transportmittel

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Ort/Region

Kappadokien
Istanbul

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