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Luxus der Weite

Namibia
von Nina Petersen
erstellt am
23.08.2018

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oryx sossusvlei


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Luxus der Weite

Stationen der Rundreise:
  • Namibia

"Hast du es dir hier so vorgestellt?", frage ich meinen Freund. Der noch warme, rote Wüstensand der Namib-Wüste kitzelt mir zwischen den Zehen. "Nein", sagt er, "an so ein Panorama habe ich nicht gedacht." Von unserem Plätzchen auf der "Düne 45" sehen wir, wie die Sonne sich in der Ferne hinter den Horizont verkriecht, vor uns zieht ein Paraglider aus Spanien seine letzten Flugschleifen und irgendwo blökt eine Oryx-Antilope vor sich hin. Hier könnte ich noch den ganzen Abend verbringen, aber nach Sonnenuntergang muss der Sossusvlei im Namib-Naukluft-Park leider von Besuchern verlassen werden. So fahren wir auf unseren Campingplatz und machen es uns gemütlich: Zelt ausklappen und den Schlafplatz präparieren, Feuer anzünden und Campingtisch decken sind schnell erledigt. Wir veranstalten ein Braai, so nennen die Namibier ihre Grillkultur, und lassen es uns bei einem Windhoek Lager (nach deutschem Reinheitsgebot gebraut!) und Oryx-Steak so richtig gut gehen. Über uns funkeln tausende Sterne, selbst die Milchstraße lässt sich von uns bestaunen Campingidylle pur!

Was hat uns hier eigentlich hin verschlagen? Wir sind einer Einladung von Freunden gefolgt, die eine Fahrstunde von Windhoek entfernt eine Rinderfarm betreiben und uns gern bei ihrer Hochzeit dabei haben wollten. Aufgrund der langen Fluganreise entschieden wir uns kurzerhand gleich einen ausgewachsenen Urlaub durch Namibia zu unternehmen und die Reise dann im südafrikanischen Kapstadt ausklingen zu lassen. Gesagt, getan. Nach dem rauschenden Hochzeitsfest unter der afrikanischen Sonne starteten wir unseren Roadtrip. Dafür hatten wir uns zuvor einen allradbetriebenen Geländewagen mit Dachzelt und Campingausrüstung gemietet. In unserem Gefährt machten wir nun also die Straßen und Pisten unsicher. Einige Hauptrouten im Land sind gut ausgebaut und bequem zu befahren. Aber viele Straßen in Namibia bestehen aus Schotterpisten, die ihrem Namen alle Ehre machen! Hier ist ein schnelles Vorankommen nicht möglich und ein Fahrertausch auf längeren Strecken unabdinglich.

Über Windhoek führte uns unsere Reiseroute erst einmal gen Süden. Am Rande des Fish River Canyons machten wir ein Picknick und stellten fest: Der ist ja riiieeesig! Und ein weiterer Superlativ begleitete uns auf fast jeder Etappe diese unvorstellbaren Weiten! Stundenlang konnten wir unterwegs sein und sind dabei nicht einer Menschenseele begegnet.

Zu der Einsamkeit auf den namibischen Straßen passt auch die Stimmung in Kolmannskuppe, einer verlassenen Siedlung in der Wüste. Bis in die 1930er Jahre wurden hier den deutschen Siedlern Diamanten gefördert, nun holt sich der Wüstensand die leerstehenden Gebäude langsam aber sicher zurück. Wir entdeckten die alten Wohnhäuser und wandelten über die quietschenden Holzböden des ehemaligen Krankenhauses. In der Gemeindehalle scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Hier findet man noch alte Turngeräte und auch die gut erhaltene Kegelbahn lädt fast noch zu einer Partie ein.

Die deutschen Siedler, die Kolmannskuppe verlassen hatten, scheinen sich in Swakopmund niedergelassen zu haben. Dieses kleine Städtchen am Atlantik ist das wohl deutscheste im ganzen Land. Von der alten Seebrücke aus erinnert der Ort mit seinem Leuchtturm und den Häusern im Kolonialstil an ein Ostseebad. Und standesgemäß haben wir dort den sonntäglichen Kaffee-Klatsch mit Schwarzwälder Kirschtorte und einem Kännchen Kaffee im Café Anton genossen.

Lange konnte uns Swakopmund allerdings nicht halten. Das größte Highlight unseres Roadtrips, der Etosha Nationalpark, erwartete uns. Über das im Süden gelegene Anderson Gate betraten wir den Park und befuhren in den nächsten Tagen viele der vorgegebenen Pisten. Anfangs hatten wir nicht allzu viel Glück und nur ein paar Zebras, Giraffen und Antilopen wollten sich von uns und unserer Kamera fotografieren lassen. Aber mit der Zeit schäften sich unsere Augen auch für die kleinen Details und immer mehr Tiere ließen sich von uns beobachten. Am letzten Tag kamen wir aus dem Staunen kaum noch heraus: am Morgen beobachteten wir zwei Löwenmännchen beim Sonnen. Als diese sich dann bequemten und gemächlich durch Gras spazierend auf uns zu kamen, klopften unsere Herzen gewaltig! Die kommen ja direkt auf uns zu! In unserem Camper fühlten wir uns dennoch in Sicherheit und staunten auch nicht schlecht, als kurze Zeit später noch ein Nashorn uns die Vorfahrt nahm. Was fiel uns auch ein, dass wir es beim Durststillen an einer der Regenpfützen störten... Auch eine Elefantenfamilie kreuzte unseren Weg und trompetete zum Abschied eine Fanfare.

Denn auch die aufregendste Safari muss mal zu Ende gehen und so setzen wir unsere Fahrt in Richtung Süden fort. Eine kurzer Fotostopp am imposanten Waterberg Plateau war noch drin, für eine Wanderung, die man dort sehr gut machen kann, war leider keine Zeit mehr. Denn der Verleiher unseres Campers erwartete uns schon.

Damit endete unsere eindrucksvolle Reise durch Namibias weite Landschaften. Doch ganz vorbei war unser Urlaub noch nicht, denn er sollte sich noch mit einem Städtetrip nach Kapstadt fortsetzen...


foto nina
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