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LÖWEN, KAP und VIELFARBIGKEIT - Südafrika

Südafrika
von Dorin Brennecke
erstellt am
07.11.2013

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kahler baum


LÖWEN, KAP und VIELFARBIGKEIT - Südafrika

Stationen der Rundreise:
  • Johannesburg
  • Waterfront
  • Hazyview
  • Krüger-Nationalpark
  • Sabi-Sands-Wildreservat
  • Blyde River Canyon

Ich war nach Südafrika gefahren, um Löwen zu sehen. Im Kruger National Park. Die Löwen ließen sich dann leider nicht blicken. Dafür gab es eine Menge anderer ungeahnter Entdeckungen und Begegnungen, in einem Land, knapp zwölf Flugstunden und Jetlag-frei von Deutschland entfernt.

Der Kruger National Park wurde vor mehr als hundert Jahren im Nordosten Südafrikas zum Schutz der so genannten Big Five - Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel - eingerichtet. Der Park ist der größte und berühmteste in Südafrika. Daneben gibt es eine große Anzahl an weiteren, meist privaten, Schutzgebieten in allen Landesteilen. Es ist immer wieder ein grandioses Erlebnis, mit erfahrenen Rangern auf Pirschfahrt zu gehen, hier Zebras, dort Impalas oder Giraffen zu entdecken. Wer jemals die Gelegenheit hatte, keine zwanzig Meter vor sich und dem offenen Geländefahrzeug eine Herde Elefanten zu beobachten oder auf einem Baum einen satten Leoparden neben den Resten seiner Beute zu sichten, wird diese Naturschauspiele nie wieder vergessen. Ganz zu schweigen von Nashörnern in der Weite der mit Affenbrotbäumen bestandenen Landschaft oder Büffeln vor einer Sonnenuntergangskulisse. Hier erscheint Südafrika afrikanisch.

Westlich vom Krüger Nationalpark geht das Lowveld ins Highveld über. Die nördlichen Ausläufer der Drakensberge bieten dem Besucher spektakuläre Felsformationen, rauschende Wasserfälle und beeindruckende Ausblicke auf einen der größten Canyons der Welt, den Blyde River Canyon.

Auf dem Weg nach Johannesburg und in die Hauptstadt Pretoria erinnern Wiesen und sanfte Hügel an europäische Mittelgebirge. Abraumhalden sprechen vom Reichtum an Kohle, Diamanten, Gold und vielen anderen Bodenschätzen. Die Großstädte künden sich bereits weit entfernt mit ihren Skylines an.

Tausendfünfhundert Kilometer weiter südlich thront der Tafelberg majestätisch über dem trendigen Kapstadt. In Minuten erreicht man mit einer modernen Seilbahn das über tausend Meter aufragende Plateau des Berges, von dem man an klaren Tagen weit ins Land schauen kann: auf die umliegenden Bergmassive, auf Kapstadt mit seiner Waterfront, auf die Gefängnisinsel Robben Island, wo man Nelson Mandela für achtzehn Jahre seines Lebens wegsperrte.

Fährt man von Kapstadt auf einer der schönsten Küstenstraßen des Landes nach Süden, vorbei an malerischen Buchten und weiten Sandstränden, erreicht man nach anderthalb Stunden das Ende der afrikanischen Welt, das Kap der guten Hoffnung, einen der wirklich mystischen und sagenumwobenen Orte der Erde. Der gibt sich mal friedlich und sonnig, mal regnerisch und sturmumtost...

Wendet man sich von Kapstadt gen Nordosten, meint man in eine Idylle zu kommen. Zwischen Felsformationen, in grünen Tälern, folgt ein Weingut dem anderen. Friedlich und farbenfroh breiten sich Ortschaften wie Franschhoek und Stellenbosch mit ihren Häusern in kapholländischem oder britisch-kolonialem Stil aus.

Südafrika, so scheint es, konzentriert in sich die halbe Welt: Bis zu dreitausend Meter hohe Bergmassive, karge Wüsten, weite Savannen, winddurchtobtes, grünes Wiesenland. Es finden sich moderne Großstädte, die Rundhütten traditioneller afrikanischer Dörfer und auch die elenden Wellblechhütten ausgedehnter townships. Die Gesichter der Menschen Südafrikas leuchten in allen Farben, erschaffen die so genannte Regenbogennation. Hier prallen soziale Konflikte, Arm und Reich, Dritte und Erste Welt direkt aufeinander. Die Apartheid wirft noch immer ihren langen, dunklen Schatten. Südafrika ist kein einfaches Land, aber ein spannendes. Und es lebt - mit und durch seine Gegensätze...


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