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Gebt Kenia eine Chance

Kenia
von Dirk Krummrey
erstellt am
17.11.2014

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Elefanten im Tsavo West
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Gebt Kenia eine Chance

Stationen der Rundreise:
  • Tsavo-West-Nationalpark

Gebt Kenia eine Chance!

Wir haben uns erschöpft niedergelassen. Vor jedem von uns steht ein Glas Dawa, der durchaus als keniatische Variante des Caipirinha durchgehen kann und fast noch besser schmeckt. Mit einer Hibiskusblüte am Strohhalm paßt das Getränk jedenfalls bestens zum Blick auf´s weite Meer und den herrlich weißen, makellosen Strand. Aber etwas stört das Bild.

Wir sind schon zwei Tage im Land. Dreizehn Reisebüromitarbeiter aus ganz Deutschland und Claudia von der TUI aus Hannover haben sich dazu entschlossen, Kenia zu besuchen, d a s Land der afrikanischen Savanne, das Land der Safaris mit den BIG FIVE und das Land der Traumstrände.

Condor hat uns gewohnt zuverlässig via Sansibar nach Mombasa gebracht. Es hat geregnet in Mombasa, die Luft fühlt sich wie erwartet feucht und tropisch warm an. Die Fahrt geht durch Mombasa zur Nordküste ins Serena Beach. Und hier schon die erste Überraschung: die Begrüßung ist euphorisch. Eine Tanzgruppe zieht uns mit einem wilden, fast extatischen und lauten Tanz durch die Eingangshalle zur Rezeption. Das ist nur der Auftakt zu einem Feuerwerk der Gastfreundschaft, das wir in der kommenden Woche erleben sollen. Solch eine Begrüßung macht Eindruck und wir stellen uns schon jetzt auf Afrika ein.

Eine schöne Überraschung hat unsere sehr charmante Reiseleiterin von der TUI in Kenia parat. Mit unverkennbar österreichischem Akzent verkündet sie, daß alle Gäste ein Einzelzimmer bekommen können. Toll. Und die Zimmer im Serena Beach sind wirklich großartig, ein afrikanischer Traum mit einem riesigen Himmelbett, das natürlich nicht nur schön sein soll, sondern auch wirksam gegen nächtliche Ruhestörer wie Mücken schützt. Wie in allen Hotels, die wir noch besichtigen sollten, haben es die Designer geschafft, eine angenehme Mischung aus traditionellen afrikanischen und sehr modernen europäischen Stilelementen zu schaffen.

Der erste Abend klingt im Jahazi Grill aus. Wir lernen Tim kennen, er leitet die TUI Station in Mombasa. Die Stimmung ist großartig. Eigentlich müßten nach einer Nacht im Flugzeug alle todmüde sein, aber die Stimmung ist so gut wie die frische Brise vom Meer und es wird spät.

Was ist eine TUI-Seminarreise? Nun ja, in erster Linie sollen wir die TUI-Hotels kennenlernen. Also los. Die kurze Fahrt geht ins Bahari Beach Hotel. Eine resolute aber sehr liebenswerte kleine Person empfängt uns: Catrin Schweering, die langjährige Hoteldirektorin des Bahari. Unter ihrer Leitung ist dieses Hotel zu einem der erfolgreichsten in Kenia avanciert. Hohe Gästezufriedenheit und ein hohes Engagement für die Umwelt und die Mitarbeiter des Hauses sind nur zwei Punkte. Catrin hat ein tolles Hotel, es liegt direkt am Meer, hoch auf einer Klippe. Kleine Winkel bieten Ruhe und Privatsphäre. Catrin verwöhnt uns mit einem Cocktail, die Stimmung könnte bei diesen Ausblicken nicht besser sei, aber die Einblicke, die uns die gestandene Hotelmanagerin in einer kleinen Ansprache gewährt, machen uns nachdenklich und begleiten uns die ganze Reise über. Sie fordert: Gebt Kenia und dem Bahari Beach eine Chance. Das Land und der Tourismus machen im Moment die schwerste Zeit seit zwanzig Jahren durch, Es kommen einfach zu wenige Gäste Belegungsraten von 10 bis 20% sind keine Seltenheit. Ganze Maschinenumläufe sind gestrichen worden, nicht nur aus dem deutschen Markt, besonders auch aus England und anderen europäischen Ländern. Wer doch nach Mombasa will, muß Umwege mit Liniengesellschaften über Nairobi oder wie in unserem Fall via Sansibar in Kauf nehmen. Unverhältnismäßig bedrohliche Berichterstattung über die Zustände in Kenia und Krankheiten wie Malaria oder im neuesten Fall Ebola haben die Gäste derart verunsichert, daß sie lieber ausbleiben. Fehlende Gäste aber lassen manches Hotel eher geisterhaft erscheinen. Dazu kommt, daß Mitarbeiter oft nicht weiterbeschäftigt werden können. Ein Teufelskreis. Aber Catrin hält gegen. Es gab während ihres zwanzigjährigen Dienstes im Hotel in Kenia nicht einen einzigen Malariafall. Es wird sehr viel im Land gegen diese Krankheit getan. Und Ebola? Schauen Sie mal auf die Landkarte! Westafrika ist von Kenia weiter entfernt als Europa. Flugverbindungen gibt es kaum. Und so gab es in Kenia auch noch keinen Fall von Ebola.

An der Severin Sea Lodge überzeugen besonders die Comfort-Zimmer und natürlich das Mittagessen auf der Imani Dhau, einem kleinen Restaurant im Hotel. Die ostafrikanische Küche kommt immer wieder gut bei uns an, die Bedienung ist aufmerksam und äußerst freundlich.

Auch Afrikaner gehen in den Zoo. So gesehen im Haller-Park, einer Art Tierpark mit Eco-Projekt in der Nähe von Mombasa. Die Fütterung der Giraffen macht viel Spaß und gibt hervorragende Fotomotive. Und einem Flußpferd beim Fressen zuzusehen erlebt man auch nicht jeden Tag.

Der Zeitplan ist eng. Es geht am Abend zu einer Dhau-Mini-Kreuzfahrt auf dem Creek. Der oben erwähnte Dawa fließt dabei in Strömen und läßt uns heiter den Sonnenuntergang übersehen. Erst die Akrobatikshow an Bord auf wackligen Planken und mit viel Tempo zieht unsere Aufmerksamkeit wieder in eine andere Richtung. Der Kommentar von Tim beim Abendessen im sehr stimmungsvoll beleuchteten Restaurant La Marina: TUI ist Pleite…ihr habt zuviel Dawa getrunken!

Make Up call inclusive!

Was wäre ein Keniaurlaub ohne Safari. Dafür muß man zeitig raus, die Wege sind zwar nicht weit, aber beschwerlich und langwierig. Die Autobahn, die keine ist, wird belagert von Kolonnen von LKW-Ungetümen auf dem Weg ins Innere des Kontinents. Mombasa ist der wichtigste Hafen an der Ostküste Afrikas und die Versorgung der Binnenländer erfolgt nur über diese eine Straße. Rastplätze und provisorische LKW-Waschstationen wechseln sich mit savannenartigen Landstrichen und etwas öden Dörfern ab. Der Tempomat unseres Safaribusses gibt bei Tempo 80 einen schrillen Ton von sich und unser Fahrer muß vom Gas. Aber das Ziel entschädigt! Ein Camp, mitten im Busch! Das Severin Safari Camp besteht tatsächlich aus Zelten und der überraschte Besucher mag gar nicht glauben, daß das Gelände keine Zäune hat. Nein! Hier sagen sich Elefant, Löwe und Gazelle vor dem Zelt Gute Nacht. Wer gut schläft, hört das nicht, aber er sieht morgens mit staunendem Blick große Fußabdrücke im trockenen Sand. Es kann nicht wahr sein. Ist hier heute Nacht tatsächlich eine Elefantenherde durchgezogen? Na klar! Die freundliche und buscherfahrene Chefin Manja Seifert erklärt auf die schüchterne Nachfrage einer Reisenden, was denn sei, wenn Nachts die Löwen kommen: „ Macht nichts, solange ihr den Reißverschluß zu habt. Nur bei Tageslicht ist es den Gästen gestattet, sich allein auf dem Gelände zu bewegen. Des Nachts stellt man tunlichst seine Zeltlampe an und warte ab. Sobald erscheint ein schlanker Massai und geleitet den ängstlichen Gast zum gewünschten Ort.

Innerhalb zwei Tagen Safari kann man nicht erwarten, daß dem fotohungrigen Mitteleuropäer alle großen Tiere vor die Linse laufen und sich fotogerecht aufstellen. Neben den kleinen, fast unsichtbaren Dik Diks und diversen Gazellen sind es vor allem die majestätischen Giraffen und, welches Glück, auch ab und zu eine kleine Herde Elefanten, die uns eine Safari als ein ganz außergewöhnliches Erlebnis erscheinen lassen.

Kennen Sie „Jenseits von Afrika“? Wollten Sie sich auch schonmal wie Karen Blixen und Finch Hatton fühlen? Nichts leichter als das. Fahren Sie ins Severin Safari Camp und begleiten Sie Manja Seifert zum Sonnenuntergang auf den Poacher´s Lookout. Das Glück hat einen Namen: ganz Afrika breitet sich zu unseren Füßen aus, der Blick schweift weit und in der Ferne geht die Sonne langsam hinter den beiden Gipfeln des Kilimandscharo, dem Kibo und dem Mawenzi, unter. Zur Filmmusik aus „Jenseits von Afrika“ gibt es Sekt und einen Kleinigkeit zu Essen. Man mag das für kitschig halten, aber wenn man es erlebt hat, ist es einfach nur unvergesslich schön.

Für die Rückfahrt am nächsten Tag haben unsere Fahrer einen anderen Weg gewählt. Wir verlassen die Hauptstraße und fahren nun auf Nebenstraßen durch kleine, betriebsame Dörfer. Die Straßen, die keine sind, rütteln uns ordentlich durch. Aber alle blicken die ganze Fahrt über durchs Fenster und lassen sich vom ursprünglichen, bunten Afrika verzaubern.

Hotels, Hotels oder Mdogo anamafua

Die nächsten zwei Tage stehen ganz im Zeichen des TUI-Programms in Kenia. Das Angebot ist breit aufgestellt und unsere Begleiter haben dafür gesorgt, daß wir von allem etwas sehen und bewerten können.

Besonderen gefallen findet das versteckte Hotel Sands at the Nomad, ein vergleichsweise kleines, individuelles Haus direkt am Strand mit traumhaft schönen, typisch afrikanischen Zimmern.

Eine tolle Besonderheit bietet das Pinewood Beach Resort: der Gast kann sich direkt im Appartment ein Menü von einem Koch des Hotels zubereiten lassen. Der Service kommt gut an und wir können uns bei einem wirklich wunderbaren keniatischen Abendessen am Strand von der Qualität der Speisen überzeugen.

Immer wieder gibt es beim Essen oder zu anderen Gelegenheiten kleine Gespräche mit Hotelangestellten und Managern. Mehr oder weniger alle beklagen die geringen Gästezahlen der letzten Monate. Immer wieder wundern wir uns: warum nur. Alles erscheint uns friedlich. Das ist es übrigens auch, es erscheint nicht nur so. Touristen brauchen keine Angst zu haben, schon gar nicht vor Krankheiten. Der Service ist außergewöhnlich gut und aufmerksam wie vielleicht sonst nur in Asien. Das Essen ist einfach großartig, Wetter toll und Strände in bestem Zustand. Eigentlich alles beisammen, sollte man denken. Irgendeine diffuse Angst hält Urlauber aus vielen Ländern davor zurück nach Kenia zu fahren. Wir grollen. Wir verstehen es nicht. Und wir nehmen uns vor, in Zukunft möglichst viele Gäste wieder zurück nach Kenia zu buchen.

Neben dem Southern Palms Hotel besticht das neu erbaute Fünfsternehotel Swahili Beach Resort mit modernem Design und viel Platz in Zimmern. Immer wieder stellen wir bei den Besichtigungen fest, daß jedes Hotel einen eigenen Charme hat, nichts ist auswechselbar oder rückt in die Nähe des mittlerweile etwas verschrienen „international Style“, der alles irgendwie gleich aussehen läßt. Und selbst wenn ein Haus vielleicht nicht ganz so unserem Geschmack entspricht, das Bett ist immer afrikanisch und lädt in jeden Fall zum erholsamen Schlaf ein.

Nach den Besichtigungen im Diani Sea Resort und in der Diani Sea Lodge erwartet uns ein neuer Höhepunkt. Ein weiteres kleines Hotel findet unseren Gefallen: das Maji, ein Fünfsternehaus, das eigentlich eine umgebaute Villa mit Hotelzimmern ist. Entsprechend intim ist die Atmosphäre, unterschiedlich gestaltet sind die Zimmer und aufregend ist die Gestaltung. Kenias Hotellerie ist mittlerweile so vielfältig und kann auch dem verwöhnten Luxusreisenden die angemessene Unterkunft bieten.

Hakuna Matata…..Pole Pole…..Haraka Haraka

Ein wenig Suaheli sollte man schon lernen, wenn man nach Ostafrika fliegt. Sowas wie „Hallo und Guten Tag“, „Mach mal langsam“ oder auch „Mach hin“ helfen durch den Tag und jeder Keniate ist glücklich, wenn man die paar Worte aus der Überschrift dann und wann anbringt.

Der letzte Tag, ach wie schade, der Letzte, bringt aber noch einen besonderen Ausflug: eine Dhaufahrt nach Wasini Island, einer vorgelagerten Insel mit Korallengärten und Sandbänken. Man kann Schnorcheln und sogar Tauchen, die Korallen sind sicher nicht immer im besten Zustand, aber auch keineswegs zerstört. Eine Sandbank mitten im bewegten Meer lädt zum Baden ein und spätestens hier werden Sinn und Zweck von Sonnenschutzmittel offensichtlich. Ein Vergnügen für die Zuschauer, aber keins für die Einsteiger wird die Rückkehr aus dem Meer ins Beiboot. Die Bordwand erscheint auf einmal zu hoch, keine Leiter ist da und alle schaffen es nur mit vereinten Kräften und unter lautem Gelächter zurück auf die rettenden Planken.

Eine Erwähnung verdient auch noch das schöne Baobab Beach Resort, das uns in den letzten Tagen wunderbar beherbergt hat. Vielen ist der alte Robinson Club bestimmt noch ein Begriff, mittlerweile ist das Hotel kaum noch wieder zu erkennen. Viel größer präsentiert sich das Haus im neuen Gewand und in drei Teilen, dem Baobab, dem Kole Kole und dem exclusiven, ruhigen Maridadi.

Das Management des Hotels übertrifft sich selbst, als wir an unserem letten Abend zu einem Dinner am Strand geführt werden. Hier kommt noch einmal alles zusammen: eine laue afrikanische Nacht am Meer, ein Buffett zum Niederknien, eine Akrobatikshow, die ihresgleichen sucht und die wunderbare Gastfreundschaft eines ganzen Landes.

Im Nachhinein erscheint die Reise nach Kenia wie ein wahrgewordener Traum. Kaum etwas trübte die vielen guten Eindrücke. Und weil alles stimmte, entsteht auch diese Stimmung, die die vielen Einrücke lange nach der Reise erhalten.

Geschrieben für Sie von Steffen Eckart

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Durchführung

Großartig!

Gastronomie

Afrikanisch bis International, alles dabei!

Transportmittel

Ok, aber komfortabel oder gar bequem ist was anderes.

Übernachtung

Bestes Niveau!

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Für Sie geschrieben von
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Karlsbader Str. 18
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